Bibliothek – Rote Listen

Die Roten Listen gefährdeter Arten und Lebensräume sind ein wichtiges Hilfsmittel zur Einschätzung der Gefährdungslage von Pflanzen, Tieren und Habitattypen in einer bestimmten Region: Es gibt Rote Listen mit der Einstufung der weltweiten Situation, es gibt sie kontinentbezogen (z.B. europaweit), für bestimmte biogeografische Regionen (z.B. Mittelmeerraum), national und teilweise auch für kleinere Einheiten (z.B. Bundesland).

 

Neben nationalen Gefährdungseinstufungen (z.B. 0 für ausgestorben, 1 für vom Aussterben bedroht, 2 für stark gefährdet etc.) werden heute häufig die Bewertungen nach den Vorgaben der IUCN vorgenommen:

  
EX Extinct Ausgestorben
  EW

Extinct in the Wild

In der Natur ausgestorben
  RE

Regionally Extinct

Regional ausgestorben
  CR

Critically Endangered

Vom Aussterben bedroht
  EN Endangered Stark gefährdet
  VU Vulnerable Gefährdet, verletzlich
  NT

Near Threatened

Potenziell gefährdet
  LC

Least Concern

Nicht gefährdet
  DD

Data Deficient

Ungenügende Datengrundlage
  NE

Not Evaluated

Nicht beurteilt

Übernationale Rote Listen

Weltweit

Europa

Karpatengebiet

Mittelmeergebiet (teilweise inklusive Schwarzem Meer)

Nationale Rote Listen

Belgien

Bulgarien

 

Bulgarien hat die aktuellen Rote Listen und Verbreitungskarten online veröffentlicht (teilweise in englisch):

Dänemark

Deutschland

Deutschland bietet die Roten Listen in gebundener Form zum Kauf an. Eine aktuelle Übersicht über die unterschiedlichen Bände bietet das Bundesamt für Naturschutz.

 

     ► Übersicht zu den verfügbaren Roten Listen für Deutschland

 

Die älteren Roten Listen in einfacher Tabellenform (ohne Erläuterungen, Fotos etc.) sind kostenlos erhältlich:

 

Online abrufbare aktuelle Gefährdungseinstufungen:

 

Aktuelle Rote Listen als PDF-Dateien:

 

Auf Ebene der Bundesländer gibt es weitere Rote Listen, die teilweise als PDF-Dateien verfügbar sind und je nach Bundesland unentgeltlich oder kostenpflichtig angeboten werden - einige Beispiele:

 

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen und Bremen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Estland

Estland hat die Roten Listen als Online-Datenbank "eBiodiversity" konzipiert, die neben dem Gefährdungsstatus zahlreiche weitere Informationen zu den Arten bereithält.

 

     ► eBiodiversity (in englisch)

Finnland

Frankreich

Französisch-Polynesien

Griechenland

Großbritannien

Irland

Island

Italien

Kroatien

La Réunion

Lettland

Lettland führt die Roten Listen als aktuelle Online-Datenbank:

Litauen

Luxemburg

Neuseeland

Norwegen

Österreich

Österreich bietet die Roten Listen als gebundene Bücher zum Kauf an. Zusätzlich gibt es die Online-Datenbank "OASIS 2.0", die aber bislang (Stand: Oktober 2016) weder vollständig noch auf dem aktuellen Stand ist.

 

     ► OASIS 2.0

 

Das Umweltbundesamt bietet darüber hinaus für ausgewählte Pflanzen und Tiergruppen die Rote-Listen-Einstufungen als Tabellen (im Format XLS bzw. XLSX) an:

 

Rote Listen als PDF-Dateien (großteils historisch):

 

Auf Ebene der Bundesländer gibt es weitere Rote Listen, die teilweise als PDF-Dateien verfügbar sind und je nach Bundesland unentgeltlich oder kostenpflichtig angeboten werden - einige Beispiele für frei verfügbare Rote Listen:

 

Burgenland

Kärnten

Niederösterreich

Oberösterreich

Steiermark

Tirol

Vorarlberg

Wien

Polen

Polen führt online aktuelle Rote Listen:

Schweden

Schweiz

Slowenien

Spanien

Südkorea

Tschechien

Uganda

Ungarn

Uruguay

Venezuela

Zypern

Links zu Petitionen

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